15. Videonale im Kunstmuseum

Die 15. Videonale im Kunstmuseum Bonn

Heute berichte ich euch von meinem kleinen Ausflug ins Kunstmuseum Bonn. Ich habe mir die Videonale.15 angeschaut, die dort bis zum 19.04.2015 zu sehen ist. Die Videonale findet jedes Jahr statt, davon alle 2 Jahre im Kunstmuseum Bonn – es gibt sie also schon 30 Jahre.

Es werden insgesamt 38 Werke internationaler Künstler und Künstlerinnen dargestellt, die im Rahmen des weltweit ausgeschriebenen Wettbewerbs von einer Jury ausgewählt wurden.

Wenn man die Ausstellung betritt, sieht man in mehreren kleinen, leicht dunklen Räumen drei bis vier kleine und große Bildschirme, auf denen die Videoprojekte der Künstler laufen. Wenn man in den dunklen Räumen steht, hört man von manchen Filmen den Ton, bei anderen liegen Kopfhörer vor dem Bildschirm. Man erlebt schauspielerische und musikalische Videos aber auch Filme von Landschaften und Gebäuden.

15. Videonale im Kunstmuseum

15. Videonale im Kunstmuseum

Unter Künstlern wie Christina Picchi, Jos Diegel oder Ihra Lill trug auch der belgische Künstler Koen Theys mit seinem Projekt „Death Fucking Metal“ zur Videonale bei. Es stellt einen traurigen Karneval dar, mit einem Hauch von Musik. Die Darsteller liegen fast schlafend an ihren Musikinstrumenten und sehen leicht erschreckend aus. Ein paar Musiker tragen Lederjacken und sind wie Bandmitglieder von „Kiss“ geschminkt, die anderen tragen einen silber-glitzernden Frack oder einen Fellmantel.

Als ich in einem Nebenraum war, hörte ich ein paar mal das Anschlagen einer E-Gitarre. Es hörte sich an, als ob ein Musiker im anderen Raum seine Gitarre stimmen will und gleich anfängt, seinen Auftritt zu performen. Das war das Projekt von Koen Theys. Ich fand es interessant zu sehen, wie ich von dem E-Gitarren-Geräusch in den anderen Raum „gelockt“ wurde. Als ich vor dem großen Bildschirm stand, war ich leicht überrascht, weil ich nur ein paar Rocker sehen konnte, die inmitten von Rauch und rotem Scheinwerferlicht halb auf ihren Instrumenten lagen und es so aussah, als ob eine Bombe eingeschlagen war. Nach ein paar Minuten fingen die Musiker an, weitere Töne zu spielen.

Dieser Bildschirm hat mir besonders gut gefallen. Ich hatte noch nie wirklich was von Videokunst gehört oder gesehen. Für mich war es sehr nett anzusehen. Weil ich mich nicht mit Videokunst beschäftige, mir einige Projekte aber doch ganz gut gefallen haben, bin ich mir sicher, dass das nicht meine letzte Videonale war. Macht euch euer eigenes Bild – noch bis zum 19.04.2015 habt Ihr die Gelegenheit dazu!

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