Ein Tag mit der Bonn Regio WelcomeCard

Ein Tag mit der Bonn Regio WelcomeCard – Teil 1

Es ist Mittwochmorgen und die Mission „Undercover in Bonn“ soll beginnen. Wir, zwei Praktikanten bei BonnRegion, spielen einen Tag lang Touristen, die mit der Bonn Regio WelcomeCard unterwegs in Bonn sind.

Mit der Bonn Regio WelcomeCard erhält man in einigen Museen, Cafés/Restaurants und bei einigen Touren Ermäßigungen und Rabatte. Zudem kann man den öffentlichen Nahverkehr in Bonn und Region (je nach Kategorie) nutzen, um zu den Leistungspartnern der Bonn Regio WelcomeCard zu fahren. Die Bonn Regio WelcomeCard kann man an verschiedenen Verkaufsstellen erhalten. Wir haben die Bonn Regio WelcomeCard (Stadtgebiet Bonn 1 Person) bei der Bonn-Information in der Innenstadt geholt. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auf Nachfrage nach den Museen und Cafés, die wir mit der Bonn Regio WelcomeCard besuchen wollen, wurde uns auf der Bonn Regio WelcomeCard der Standort gezeigt und eingezeichnet. Außerdem wurde uns die Bahnverbindung nach Königswinter im Internet herausgesucht und wir wurden noch mit weiteren Informationsflyern zur Altstadt und dem Fahrplan der Straßenbahn ausgestattet.

Da man natürlich nicht alles, was in der Bonn Regio WelcomeCard enthalten ist, in einem Tag schaffen kann, haben wir uns ein paar Sachen für den Tag „herausgepickt“: starten wollen wir mit einem Frühstück bei „Frau Holle“ in der Innenstadt (einem neuen Partner der Bonn Regio WelcomeCard), im DINEA Café & Restaurant im Kaufhof zu Mittag zu essen und die Ausstellungen im LVR-Landesmuseum, Siebengebirgsmuseum und August Macke Haus anschauen.

Dank der guten Wegbeschreibung haben wir das „Frau Holle Mode Kunst Café“ in der Bonner Altstadt ohne Probleme gefunden. Der Laden ist in zwei Hälften geteilt. In der einen Hälfte befindet sich das Café, in der anderen Hälfte kann Kleidung gekauft werden. Es ist ein kleines, gemütliches Café mit Charme. Dieses heimelige und harmonische Gefühl wird unterstrichen zum einem durch den Altbau – Stuck an der Decke – und zum anderem durch das bezaubernde Ambiente. Die Theke erinnert an Cafés von früher. Hier kann man sich nett auf einen Barhocker setzten, mit den Mitarbeitern quatschen oder Zeitung lesen, die griffbereit an Haken hängen. Auch die schönen Bilder und Bücher an den Wänden tragen zum Wohlfühlen bei. Es gibt nicht allzu viele Sitzmöglichkeiten. Daher muss man, wenn es voller wird, ein bisschen zusammen rücken. Man sitzt dann direkt neben Büchern und Kleidung, was, wie ich finde, einen sehr gemütlichen Wohnzimmerflair abgibt. Direkt am Anfang haben wir bereits ein kleines Erfrischungsgetränk erhalten – Wasser mit Minze-Geschmack. Dies bekommt jeder Gast zu Beginn. Laut der Bonn Regio WelcomeCard-Broschüre soll man nun hier einen Cappuccino zum Frühstück  erhalten. Da wir keine Kaffeetrinker sind, wird uns ohne Probleme als Alternative ein Kakao oder ein Tee angeboten. Unser Frühstück besteht aus Kakao, der in einer schönen, individuellen Tasse gereicht wird, Croissant und einem Brötchen mit Marmelade, Honig und Nutella. Wir fühlen uns wie im Frühstückshimmel J Zum gemütlichem hinsetzen, quatschen, Tee trinken und essen, ist dieses kleine Café wirklich zu empfehlen. Im Sommer gibt es auch die Möglichkeit, draußen vor dem Café zu sitzen.

Nach unserem leckeren Frühstück ging es für uns dann weiter ins LVR-LandesMuseum, das wir mit der Bahn und zu Fuß gut erreichen konnten. Vor Ort zeigten wir dann unsere Bonn Regio WelcomeCard vor, die uns freien Eintritt in das Museum verschaffte. Unsere Taschen und Jacken konnten wir in Schließfächern einschließen und dann begannen wir mit der ersten Dauerausstellung „Vom Neandertaler in die Gegenwart“, die einen auf eine spannende Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart mitnimmt. Weiter ging es für uns dann in der Ausstellung „Revolution“. Hier konnte man viele Dinge über die Jungsteinzeit und den Wandel der Menschheit erfahren und ebenfalls viele interessante Funde von den verschiedensten Gegenständen von vor über siebentausend Jahren betrachten. Ein zweiter Ausstellungsbereich beschäftigt sich mit interessanten und bedeutenden Funden von Archäologen aus Nordrhein-Westfahlen aus den letzten fünf Jahren. Für Leute die sich gerne mit der Geschichte der Steinzeit bis zur Römerzeit bis hin zum Mittelalter beschäftigen, für die ist die Ausstellung „ Revolution“ auf jeden Fall spannend. Unsere letzte Ausstellung im LVR- Landesmuseum kam von einem der bedeutendsten deutschen Fotografen der Gegenwart, Boris Becker. Ja, ich habe auch als erstes an den Tennisspieler gedacht. ;) Die Ausstellung steht unter dem Namen „Staged Confusion“ und stellt Unordnung in privaten, öffentlichen und gewerblichen Räumen dar. Viele seiner Fotos sind aus den Bereichen Konstruktion, Landschaft und Architektur und in den meisten hat der Fotograf mit sehr vielen Details gearbeitet.

Mittlerweile war es Mittag geworden, und wir bekamen langsam wieder Hunger. Mit einem Blick auf unseren Bonn Regio WelcomeCard-Flyer sahen wir, dass wir mit der Bonn Regio WelcomeCard 20% Rabatt auf das Essen im DINEA Restaurant in der Galeria Kaufhof bekommen. Super Angebot, wie wir fanden. Mittags gibt es im DINEA ein Buffet, das keine Wünsche offen ließ: von kalten Mahlzeiten über warme Mahlzeiten bis hin zu Salaten und frischgepressten Säften war für jeden etwas dabei.

Gesättigt und kurz ausgeruht ging es für uns dann getrennt weiter: während eine von uns ins Siebengebirgsmuseum gefahren ist, machte ich mich auf den Weg zum August-Macke-Haus auf. Das Museum ist leicht zu erreichen, jedoch muss man ungefähr 15-20 Minuten Fußweg aus dem Bonner Zentrum einplanen. Wenn man eintritt, steht man auch schon mitten im ehemaligen Wohn-und Atelierhaus von August Macke, der dort von 1911-1914 gelebt hat. Wie auch im LVR-LandesMuseum bekommt man auch hier freien Eintritt mit der Bonn Regio WelcomeCard. Es gibt insgesamt drei Stockwerke, auf die sich Mackes Gemälde, Bilder, Portraits und viele weitere Gegenstände verteilen. Zu sehen waren außerdem Mackes Wohnzimmer und alte Gegenstände die sich in seinem Besitz befanden wie z.B. sein Siegelring, Fotos von ihm, Besteck, oder auch seine Geldbörse. Alles in allem ein sehr schönes Haus und der Besuch verteilt sich sehr gut auf die einzelnen Stockwerke, sodass es nicht zu voll ist.

Derweil auf dem Weg Richtung Königswinter…

Mit der Straßenbahn 66 geht es nach Königswinter zum Siebengebirgsmuseum. Hier muss man aufpassen, dass man wirklich eine Straßenbahn nimmt, die bis nach Bad Honnef fährt und nicht schon in Ramersdorf endet. Der letzte Teil der Strecke ist wirklich schön. Wenn man nach Königswinter reinfährt, sieht man auf der einen Seite die Rheinpromenade mit einem traumhaften Blick auf den Rhein und auf der anderen Seite kann man noch viele alte, schöne und Villen und Hotels sehen. An der Haltestelle „Königswinter Fähre“ soll man laut Broschüre aussteigen. Leider ist hier keine Beschilderung, daher muss Google Maps weiterhelfen. Allerdings befindet sich das Museum auch schon zwei Querstraßen weiter. Zurzeit kann hier die Sonderausstellung „Rheinromantik“ besuchen. Auf zahlreichen Gemälden und Panoramabildern wird der Rhein in verschiedenen Städten, wie Köln, Koblenz oder Genf gezeigt. Aber auch unterschiedliche Orte, wie die Burg Elz oder St. Apollinaris, werden vor Rheinpanorama gezeigt. In jedem Raum findet man kurze Erklärungen zu den Bildern, Künstlern und zum Thema „Rheinromantik“ generell. In den oberen Etagen wird man dann über die  Entwicklung des Tourismus, der Nutzflächen der Region und über Ereignisse zu Zeiten des Krieges informiert. Durch Filme, Modelle von Schiffen und Bahnen und weiteren Gegenständen, wie Reiseausstattungen, wird einem die frühere Zeit näher gebracht. Es ist ein kleines, schönes Museum, dessen Besuch man mit einer Besichtigung des nahe gelegenen Schloss Drachenburg (auch in der Bonn Regio WelcomeCard  enthalten) und einem anschließenden Spaziergang entlang des Rheins wunderbar verbinden kann.

Es war auf jeden Fall mal ein spannendes Erlebnis, als Bonnerin Tourist in der Heimatstadt zu spielen und wir haben ganz neue Ecken entdeckt, auf die wir ohne diesen „Selbstversuch“ vielleicht sonst nicht gestoßen wäre.

 

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