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33. Internationale Stummfilmtage

Unterm Sternenhimmel, kostenlos und mit musikalischer Untermalung – Die 33. internationale Stummfilmtage

In einer einzigartigen Szenerie könnt ihr unterm Sternenhimmel im Arkadenhof der Uni Bonn ab morgen wieder einiges erleben. Bei den 33 internationalen Stummfilmtagen werden euch bis zum 20.08. 25 Kurz- und Langfilme begeistern. Aus aller Welt präsentieren Filmarchive wiederentdeckte oder neu restaurierte Werke, die von Musikern live begleitet werden.

Den Anfang macht um 21 Uhr zunächst kein geringerer als Charlie Chaplin mit seinem Kurzfilm „Vergnügte Stunden“. Im Anschluss läuft der österreichische Film „die kleine Veronika“, der erst vor kurzem in einem französischen Archiv wiederentdeckt und vom Filmarchiv Austria neu aufbereitet wurde.

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Vorab konnten wir der Festivalleiterin Sigrid Limprecht 5 Fragen zu dem Festival stellen:

5 Fragen an die Festivalleiterin Sigrid Limprecht:

Wo sitzen Sie im Arkadenhof am liebsten?

Hinten rechts, neben der Brezelfrau.                            

Wenn ich an den Stummfilmtagen nur an einem Abend Zeit hätte, welchen Film sollte ich mir anschauen?

ELISSO am 17.8., ein Meisterwerk aus Georgien, das vor dem Hintergrund der Vertreibung der Tschetschenen aus dem Kaukasus im 19. Jahrhundert eine Liebesgeschichte zwischen einer Muslima und einem Christen erzählt.

Wie stellt sich das Programm der Stummfilmtage jedes Jahr zusammen?

Unser Programm zeichnet sich – auch in Abgrenzung zu anderen Stummfilmveranstaltungen – dadurch aus, dass es neben Klassikern, z.B. von und mit Charles Chaplin, Buster Keaton, Louise Brooks oder Pola Negri, auch viele seltene aufgeführte und sogar ganz unbekannte, frisch restaurierte Stummfilme präsentiert.

Welche Chancen bietet die Digitalisierung für klassische Filme?

Viele und große Chancen: Sie ermöglicht die Rekonstruktion von Filmmaterial, das vor der Digitalisierung vorher nicht restauriert werden konnte, und somit, dass die Archive und Restaurateure Filme wieder zugänglich machen und zeigen können, bei denen man dies für unmöglich gehalten hat.

Wer ist Ihr persönlicher Favorit unter den Stummfilmregisseuren?

Es fällt schwer, da eine einzelne Person herauszupicken, da gerade die Vielfalt des filmischen Schaffens aus der Stummfilmzeit so beeindruckend ist. Im diesjährigen Programm finde ich Marie Epstein sehr erwähnenswert, die unbekanntere Schwester des berühmten französischen Regisseurs Jean Epstein. Ihren ebenfalls wenig bekannten Film PFIRSICHHAUT zeigen wir am 15. August.

Vorbei schauen und die einzigartige Atmosphäre aufschnappen lohnt sich also.

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