Die Rheinquelle zu Gast bei Rhein in Flammen am 7. Mai 2016

Zum ersten Mal in der Geschichte von „Rhein in Flammen“ wird im Jubiläumsjahr 2016 die Region der Rheinquelle „Disentis Sedrun“ als Gastregion vor Ort dabei sein. Diese liegt im Kanton Graubünden in der Südostschweiz, wo sich mit dem Vorder- und dem Hinterrhein die Rheinquelle befindet. Eine Delegation aus Disentis Sedrun wird auf der MS RheinEnergie das Feuerwerksspektakel vom Schiff aus miterleben. Am Heck der MS RheinEnergie wird dann auch eine Schweizer Flagge wehen.

Im obersten Winkel Graubündens, kurz vor dem Oberalp-Pass und nahe der Quelle des Rheins liegt Disentis Sedrun. Eine Ferienregion, wie gemacht für rundum selbstbestimmte Tage, an denen man seine Aufmerksamkeit und sein Bewusstsein ganz auf momentane Vorgänge und Erfahrungen richtet.  

Zur Quelle

Nach maximal zwei Stunden Aufstieg – erst der Passstrasse und dem Höhenweg entlang, dann über mehrere Zickzack-Kehren – ist man am Ziel. Mystisch liegt hier in einem Kessel der kleine See mit der grossen Symbolkraft: Die Quelle des Rheins. Erst langsam wird einem bewusst, dass dort, wo am nahen Horizont das Wasser fröhlich in die Tiefe plätschert, eine fliessende Verbindung zwischen Alpen und Nordsee beginnt. Man hat sich also einen wahren Ursprungsort erwandert. Hier löst sich der Impuls, ein Selfie zu schiessen, auf; stattdessen stellt man den Fokus seiner Aufmerksamkeit weit und unweigerlich fest: Diese Landschaft fördert Achtsamkeit.

Rheinquelle

Rheinquelle

Tomasee, oder romanisch: Lai da Tuma, heisst dieser einfache, ehrliche Ort auf 2’345 m ü. M., an dem im Frühsommer das Wollgras blüht. Lustig plätschernd fliesst von hier das klare Wasser ins Tal. Ein froher Bergbach, in dem man den späteren, trägeren Rhein unmöglich erkennt. Jung ist das Fliesswasser hier, 1‘321 km von der Mündung in die Nordsee entfernt, und übermütig.

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Geschenke der Natur

Etwas weiter unten, der Rhein ist inzwischen zu einem Bergbach angewachsen, tritt man dem Fluss am besten in Gummistiefeln und mit Goldwäscher-Utensilien entgegen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man hier – mit viel Spass und etwas Geduld – echtes Gold aus dem sandigen Wasser siebt, ist gross. Erfolgsversprechend ist das Abenteuer besonders dann, wenn man sich von lokalen Experten in die richtige Technik einführen und verraten lässt, an welchen Stellen man die gemietete Ausrüstung – Schaufel, Eimer, Sieb und die so genannte Pfanne – am besten einsetzt. „Gold-Gusti“ etwa steht als erfahrener Goldwäscher, mehrere Gold-Nuggets zeugen von seiner ausgefeilten Technik und seinem wachen Auge, mit Rat und Tat zur Seite.

Goldwaschen im Medelser Rhein

Goldwaschen im Medelser Rhein

Zurück in die Berge muss sich begeben, wer hofft, einen Naturschatz zu finden, der noch stärker funkelt als Gold: einen Kristall. “Strahlen“, das Suchen nach Kristallen, hat in Disentis Sedrun eine lange Tradition. Schon Ende des 17. Jahrhunderts begannen Benediktinerpater in den schroffen Felsen der Region nach diesen faszinierenden Körpern zu suchen. Das Wissen um Entstehungs- und Fundorte wird seit Generationen weitergegeben und viele der Schätze, die von den einheimischen Strahlern aus dem Dunkeln der Erde geborgen werden, sind in lokalen Museen zu sehen. Auf Bergtouren können – unter fachkundiger Führung – auch Laien nach Kristallen suchen.

Kristalle

Kristalle

Vielleicht das Schönste dabei, ganz unabhängig davon, ob ein Goldplättchen oder eine Kristallspitze gefunden wurde, ist die intensive, alle Sinne fordernde, Auseinandersetzung mit der Natur. (Falls zu lang, kann der gelbe Teil ganz gestrichen werden).

Ins Kloster

Mächtig erhebt sich über Disentis das älteste Benediktinerkloster der Schweiz; 2015 erst konnte es sein 1‘400-jähriges Bestehen feiern. Heute gehen Klostertraditionen und modernes Leben Hand in Hand. Neben dem monastischen Leben führt das Kloster etwa das regionale Gymnasium. Die Klosteranlage ist im Barockstil erbaut und erhalten, während der Neubau des Internats dem für seine modernen Bauten bekannten einheimischen Architekten Gion A. Caminada anvertraut wurde. Im hauseigenen Museum wird die Kultur- und Naturgeschichte der Region erlebbar, in dem im Talboden gelegenen Klosterhof setzt man auf zeitgemässe Landwirtschaft, Kuhstall mit Zuschauer-Rampe inklusiv. Und im neuerdings offenen Klostergang ist ein Bistro untergebracht, das ganz selbstverständlich die guten – und preiswerten – Speisen zum „take-away“ anbietet.

 

Kloster

Kloster

Daneben backt Bruder Gerhard Alig in der Klosterbäckerei ausgefallene, weil eckige, statt runde Bündner Nusstorten und Bruder Paul Tobler bloggt regelmässig aus dem Innern des Klosters, das übrigens männlichen Gästen auch für zeitlich begrenzte Aufenthalte offen steht.

Disentis Sedrun Inclusive

Einer in Graubünden während des Sommers weit verbreiteten Gepflogenheit folgend, bietet Disentis Sedrun seinen Gästen ein attraktives kostenloses Inklusiv-Angebot. Von Juni bis Oktober können Zug, Bus und Bergbahnen kostenlos genutzt werden und auch im Erlebnisbad des Bogn Sedrun sowie im Sport- und Kulturzentrum Acla da Fontauna, wo unter anderem eine Kletterhalle und eine Minigolf-Anlage auf die Gäste warten, heisst es während der Sommermonate nicht nur „herzlich willkommen“, sondern auch „Eintritt frei“.

Disentis Sedrun inclusive

Disentis Sedrun inclusive

Die umfassenden Gratisleistungen der Disentis Sedrun Inclusive-Gästekarte sind ein weiterer Garant für entspannte und unbeschwerte Ferien an der Quelle des Rheins.

>> Angebot Disentis Sedrun inclusive

Weitere Auskünfte erteilt:

Sedrun Disentis Tourismus

Via Alpsu 64a, CH-7188 Sedrun, Schweiz

info@disentis-sedrun.ch

Tel.: +41 (0)81 920 40 30

www.disentis-sedrun.ch

 

 

 

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