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Rhein in Flammen® hinter den Kulissen: reine Frauenpower bei Weco

Rhein in Flammen®, das Traditionsevent mit Erlebnischarakter ist mehr als nur Schiffe und Feuerwerk. Ein ziemlich großer Aufwand und viele einzelne Akteure stecken dahinter. Um euch das – quasi „hinter den Kulissen“ – zu zeigen, haben wir mal einige dieser Beteiligten besucht und für euch ausgefragt.

BonnRegion: Wir waren für euch bei Weco zu Besuch. Weco macht schon seit vielen Jahren das Feuerwerk für Rhein in Flammen® und Nicole von Weco erzählt uns heute etwas über Rhein in Flammen® aus ihrer Sicht.

Nicole von Weco: Ja, auch in diesem Jahr werden wir den Rhein in Flammen zaubern. Noch knapp 4 Monate und dann ist es soweit.

BR: Wie lange seid ihr schon dabei?

NW: Wir, die Firma Weco, machen das jetzt seit 2006 bereits jedes Jahr, mit neuem Thema und neuen Ideen.

BR: Ihr habt ja vor einigen Jahren angefangen, das Ganze in Frauen-Power zu machen. Wie ist es dieses Jahr?

NW: Dieses Jahr wird es natürlich auch wieder in Frauen-Power gemacht, meine Kollegin Brigitte und meine Wenigkeit werden das Programm kreieren und choreografieren. Dann wird es in den Betrieb gegeben, wo dann auch wieder viele Frauen, aber auch Männer J das Feuerwerk vorbereiten, die Bomben miteinander verleiten, elektrische Anzünder setzen, Feuertöpfe montieren und so weiter. Und auf dem Abbrennplatz sind wir auch ein Team von mehreren Pyrotechnikerinnen, die sich von den Männern nichts vormachen lassen :)

Abschlussfeuerwerk Rhein in Flammen Bonn 2014

Abschlussfeuerwerk Rhein in Flammen Bonn 2014

BR: Das hört sich cool an. Du hast gerade gesagt, ihr kreiert das Programm. Könnt ihr schon sagen, ob es dieses Jahr etwas Besonderes, Neues gibt oder können sich die Gäste auf etwas ganz Ausgefallenes freuen?

NW: Das wird bestimmt so sein, aber dazu werde ich jetzt natürlich noch nichts verraten, weil sonst natürlich die Überraschung weg wäre.

BR: Ok, großes Geheimnis, ich verstehe schon. :) Kannst du uns noch kurz sagen, mit wieviel Tonnen oder Kilo an Material rechnet man da so?

NW: Ich denke, dass wir so circa eine Tonne Netto-Explosivmasse an Rhein in Flammen® in den Himmel schießen werden.

BR: Wow! Das ist mal richtig viel. Sag noch mal zum Abschluss, was ist eigentlich für dich der tollste Moment, wenn du in der Rheinaue stehst und das Feuerwerk aufgebaut ist oder danach?

NW: Der tollste Moment für mich persönlich ist, wenn es dann endlich soweit ist, dass wir schießen dürfen, der Startschuss gesetzt wurde und das Feuerwerk synchron zur Musik läuft. Dann fällt die erste Anspannung ab, und man betrachtet die „Ernte“ der wochenlangen Vorbereitungen. Die Entspannung folgt, wenn das 20-25 Minütige Feuerwerk durchgelaufen ist und es keine Pannen gab. Dann kann man sagen: „So, jetzt ist es rum und gut gelaufen“ und hoffen, dass es den Zuschauern gefallen hat. Für mich ist immer wieder das Schönste zu sehen, dass sich die Arbeit, die viele in dieses Projekt investiert haben, gelohnt hat.

Rhein in Flammen

Abschlussfeuerwerk Rhein in Flammen Bonn 2014

BR: Eine Frage noch: Kann man sich das Ganze vorstellen wie im Western, man zündet die Zündschnur an, dann geht es „bsssst“ und dann macht es „peng“ oder ist es anders?

NW (lacht): Ja leider ist das nicht ganz so, weil wir es so nicht synchron zur Musik abschießen könnten. Die Feuerwerkskörper werden alle mit elektrischen Anzündern versehen und diese werden an sogenannte Empfänger angeschlossen. Von einem Sender schicken wir dann die Impulse an die einzelnen Empfänger. Dieser zündet mit einem Stromimpuls den elektrischen Anzünder beispielsweise in der Großfeuerwerksbombe, genau zu dem Zeitpunkt, wo der Effekt aufsteigen soll, damit er passend am Himmel erscheint.

BR: Super vielen Dank!

 

 

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Ein Gedanke zu „Rhein in Flammen® hinter den Kulissen: reine Frauenpower bei Weco

  1. Karl

    Oben lese ich von eine Tonne Netto-Explosivmasse, wie hoch ist das Gesamtgewicht der Feuerwerkskörper bei dieser Netto-Explosivmasse ?

    Vielen Dank im Voraus

    Antworten

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