Parkübersicht Panarbora (Urheber: Panarbora)

Drache Zahni im Naturerlebnispark Panarbora

Bereits im letzten Jahr hatte ich gelesen, dass im Sommer 2015 ein tolles Highlight in der Region eröffnen wird – der Naturerlebnispark Panarbora! Attraktionen wie ein Baumwipfelpfad, ein Abenteuerspielplatz und besonders der 40 (!!!!) Meter hohe Aussichtsturm haben mich überzeugt, dass ich dieses Produkt auf jeden Fall unter die Lupe nehmen muss. Anfang September wurde Panarbora nun eröffnet und ich habe natürlich alles auf Herz und Niere für euch getestet.

Der Naturerlebnispark befindet sich in Waldbröl, am nördlichen Rand zum Rhein-Sieg-Kreis. Auf ungefähr 10 Hektar ist ein abwechslungsreicher Naturspielplatz entstanden. Damit wir uns auf dem großzügigen Gelände nicht verlaufen, nimmt Swantje uns im Informationszentrum in Empfang. Sie ist eine Mitarbeiterin der ersten Stunde und man merkt ihr den, berechtigten, Stolz auf “ihr” Panarbora deutlich an.

Infozentrum Panarbora

Infozentrum Panarbora

Das Informationszentrum, welches als Rezeption für die Übernachtungsgäste und Kasse für die Tagesbesucher fungiert bietet außerdem eine große Informationswand mit weiteren Ausflugsmöglichkeiten im Oberbergischen Land. Praktisch, so kann man sich bei einem längeren Aufenthalt mit weiteren Anregungen versorgen. Vom Informationszentrum aus geht es ins Restaurant. “Hier entsteht auch noch eine Kinderspielecke”, verspricht mir Swantje. Vom Restaurant aus blickt man auf die Terrasse und den dahinter liegenden Abenteuerspielplatz. Mir juckt es schon in den Flügeln, die Geräte mal einem echten Drachen-Härte-Test zu unterziehen, aber Swantje will zuerst mit uns auf den Baumwipfelpfad.

Drache Zahni im Gespräch mit dem Eichhörnchen

Drache Zahni im Gespräch mit dem Eichhörnchen

Der Baumwipfelpfad bei gutem Wetter Urheber: Panarbora/Völkner

Der Baumwipfelpfad bei gutem Wetter Urheber: Panarbora/Völkner

Nur einer spielt heute so gar nicht mit – das Wetter! Es stürmt und regnet in Strömen. Aber ich bin ja nicht aus Zucker (sondern Plüsch ;)). Auf geht es also mit Gummistiefeln, Regenjacken und Schirmen bewaffnet zum Fuß des Aussichtsturm, von dem der Weg zum Wipfelpfad abzweigt. “Hier ist auch alles rollstuhlgeeignet gebaut worden” erklärt uns Swantje. Auf 20 Metern Höhe wandern wir nun durch den Oberbergischen Mischwald. Von verschiedenen Aussichtsplattformen aus hat man dann auch wirklich eine fantastische Aussicht. “Bei gutem Wetter kann man von hier sogar das Siebengebirge sehen” bedauert Swantje. Kein Problem, erkläre ich ihr, das sehe ich ja jeden Tag! Auf dem Pfad gibt es auch verschiedene Stationen, an denen man spielerisch wichtige Dinge über den Wald und seine Bewohner lernen kann. Hier treffe ich auf ein bekanntes Gesicht: ein Eichhörnchen. Wunderbar, freue ich mich, mit dem kann ich mich ja mal austauschen über die Reaktionen der ersten Besucher. Leider ist der Kollege etwas hölzern, so wird es ein recht einseitiges Gespräch.

Wind auf der Aussichtsplattform

Wind auf der Aussichtsplattform

Aussicht vom Turm im Sonnenschein Urheber: Panarbora/Völkner

Aussicht vom Turm im Sonnenschein Urheber: Panarbora/Völkner

Am Ende des Wipfelpfades geht es dann weiter mit dem Aufstieg im Aussichtsturm. Nachdem wir fast einen Drehwurm haben, sind wir endlich oben angekommen. Obwohl wir aufgrund der Wetterlage keine Fernsicht haben ist es toll, von 40 Metern Höhe über das Gelände zu schauen. Außerdem fühlt es sich ein bisschen so an, als würden wir direkt in den Wolken stehen. Nur meine Begleiterinnen jammern rum, da der Wind ziemlich an ihren Schirmen rüttelt. So machen wir uns nach wenigen Minuten an den Abstieg. Ich habe allerdings von oben noch mehr spannende Attraktionen entdeckt, die ich unbedingt ausprobieren will.

Drache Zahni auf dem Abenteuerspielplatz

Drache Zahni auf dem Abenteuerspielplatz

Weiter geht es dann auch, eeeendlich, auf dem Abenteuerspielplatz. “Für den Zugang ins Restaurant und den Abenteuerspielplatz braucht man auch keine Eintrittskarte” erklärt uns Swantje. Sehr gut finde ich das, während ich über Brücken hüpfe, auf der Schaukel schwinge oder mich die Rutsche hinunter stürze. Aber leider wollen die Damen dann irgendwann weiter und den Rest von Panarbora erkunden….Spielverderber.

Panarbora Zimmer Urheber: Panarbora/Völkner

Panarbora Zimmer Urheber: Panarbora/Völkner

Unser nächstes Ziel ist die erste fertige Schlafmöglichkeit, das so genannte Familien- und Seminargästehaus. Die Zimmer sind hell und sehr schön eingerichtet, überall gibt es außerdem einen Bezug zum Thema Wald. “Hier sieht es überhaupt nicht aus, wie man sich eine Jugendherberge vorstellt” staunen meine Begleiterinnen. 10 Doppel- und Familienzimmer stehen zur Verfügung, außerdem ein Frühstücksraum und zwei zusätzliche Bäder.

Weiter geht es dann in die Naturerlebnisakademie. 3 Räume kann man anmieten, wenn man die beiden größeren zusammenlegt kann man bis zu 100 Personen unterbringen. Na ja, es stehen zwar hübsche bunte Stühle in den Räumen und alle bieten einen schönen Ausblick in den Wald, aber auf dem Spielplatz war es doch lustiger.

Wir ziehen weiter, an den geplanten zusätzlichen Schlafmöglichkeiten vorbei. Es sollen noch ein afrikanisches und ein südamerikanisches Dorf entstehen. Im asiatischen Dorf werden gerade die Jurten aufgebaut. Die sind allerdings aus Holz, nicht aus Stoff. Ist vielleicht auch besser so, an einem Regentag wie heute wäre mir eine Holzjurte auch lieber…

“Super, es stehen ja schon weitere Geräte auf dem Sinnesparcours” freut sich Swantje. “Ich sitze momentan einfach so viel im Büro, dass ich beim Baufortschritt gar nicht mehr hinterher komme” verrät sie uns. Der Sinnesparcours führt um das halbe Gelände herum und bietet verschiedene Klangstationen, aber auch sportliche Herausforderungen. Beim Weitsprung, (wie weit springt der Hase, wie weit springst du), setze ich aber lieber aus. Ich kenne ja einige Kaninchen aus meiner Heimat am Drachenfels, da gehe ich sicher nicht in einen Weitsprungwettbewerb!

Raus kommen wir dann wieder am Familiengästehaus. Dahinter entsteht noch ein Heckenirrgarten. Da bin ich jetzt aber wirklich entrüstet! “Das ist ja überhaupt nicht schwierig!!!!!!!!!!! Da sieht man doch, wo man hin muss!!!” Swantje muss grinsen. “Zahni, da müssen doch noch die Hecken gepflanzt werden. Wir haben den Irrgarten bislang nur mit Draht abgesteckt!” Achso… na ja, das macht dann natürlich Sinn!

Wir sind nun wieder im Informationszentrum angekommen. Durchgepustet und auch ein wenig aufgeweicht, aber trotzdem begeistert! “Pünktlich zu den Herbstferien werden wir dann auch mit allen Attraktionen fertig sein” verspricht uns Swantje. Nur die restlichen Unterkünfte werden noch ein wenig Zeit brauchen. Na, für uns doch eine super Gelegenheit, um im nächsten Frühjahr nochmal wiederzukommen. Dann allerdings bei Sonnenschein :)

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritts- und Übernachtungspreisen findet ihr auf der Homepage von Panarbora. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Selbsttest und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß haben werdet wie ich!

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