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Mein kleiner Rundgang durch die Bonner Innenstadt

Was sind die Bonn Greeters?

„Als Fremde kommen, als Freunde gehen“, das ist das Motto mit dem die Stadt Bonn ihre Besucher begrüßt. Die Bonner Greeters gehen diesem Motto mit Leib und Seele nach. Ziel ist es, Besuchern die Stadt auf eine andere Weise näher zu bringen. Keine typische Sightseeingtour sondern ein kleiner Spaziergang durch Bonn. Die Greeters arbeiten freiwillig und erzählen aus ihrem Leben und wie sie bestimmte Orte und Ereignisse erlebt haben. Oftmals verbirgt sich hinter den Geschichten eine lange Familientradition, ein Schicksal oder ein freudiges Ereignis.

Am Dienstag durfte ich dank der Bonner Greeters in die Geschichte des Bonner Marktes eintauchen.  Mein Greeter Gudrun und ich trafen uns zur verabredeten Uhrzeit am Bonner Rathaus in der Innenstadt. Perfekt um einen direkten Einstieg in das Thema des Greet nämlich die „Bonner Marktgeschichte“ zu finden. Vor uns liegt der Bonner Wochenmarkt mit seinen vielen Ständen. Die neumodischen Wagen mit Kühlungen für Fisch und Käse, der Verkauf von frisch gebackenem Brot und Foodtrucks für den kleinen Hunger zwischendurch, prägen den heutigen Markt. Aber das war nicht immer so.Bild 2 Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gudrun erzählt mir viel über die Marktgeschichte, wie damals alles aufgebaut war und wie sich der Markt in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Sie selbst hat einen besonderen Bezug zum Markt. Ihre Familie hatte dort einen Obst- und Gemüsestand, der über mehrere Generationen geführt wurde. Als kleines Mädchen stand sie schon mit am Stand und durfte mit ihren Eltern und Großeltern das Markttreiben erleben. Sie kennt die Innenstadt wie keine andere, ist hier aufgewachsen und macht mich auf Dinge aufmerksam, die mir sonst niemals aufgefallen wären. Gudrun hatte viele Bilder, Zeitungsartikel und Postkarten dabei, die sie mir zeigt und überall stolz mit dem Finger drauftippt, um mir ihre Familie bei der Arbeit am Marktstand zu zeigen.

Nach unserem kleinen Rundgang über den Markt bewegen wir uns weiter und tiefer in die Innenstadt. Gudrun erzählt mir viel über die Architektur der Häuser, wie damals alles ausgesehen hat, warum sie diesen Job so gerne macht. Ich kann ihr sogar ein paar Geheimtipps entlocken. Die könnt ihr euch bei eurem Greet aber selbst abholen, sind ja schließlich Geheimtipps.

Nach ca. einer Stunde, vielen tollen Orten, interessanten Anekdoten und einer Menge Spaß ist mein kleiner Spaziergang durch die Innenstadt auch leider schon vorbei. Ich habe eine Kurzfassung des Rundgangs gemacht. Normalerweise geht dieser zwei bis drei Stunden, aber wie oben schon erwähnt, wird der Greet perfekt auf euch abgestimmt.

Mein Fazit: Jederzeit wieder! Es war toll ein Greet mitmachen zu dürfen. Danke an Gudrun und auch an Frau de Luca die diese Tour mitgemacht hat. Ich hab viele tolle Einblicke sammeln dürfen und werde Bonn in Zukunft auf eine andere Weise betrachten. Ich kann jedem empfehlen einen Greet mitzumachen und die Stadt auf einer persönlichen und intimen Ebene kennen zu lernen.

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